
Dr. Eckart Köhne neu an der Spitze des Deutschen Museumsbundes
Dr. Eckart Köhne (Foto) wurde auf der diesjährigen Mitgliederversammlung des Deutschen Museumsbundes in Mainz zum neuen Präsidenten gewählt. Aktuell ist der 47-Jährige noch Direktor des Historischen Museums der Pfalz in Speyer, im Juli wechselt er dann als Direktor ans Badische Landesmuseum Karlsruhe.
Beim Verband löst er Dr. Volker Rodekamp, Direktor des Stadtgeschichtlichen Museums in Leipzig, ab, der dem Deutschen Museumsbund seit 2010 als Präsident vorstand. Als Vizepräsidentin wurde Prof. Dr. Wiebke Ahrndt, Direktorin des Übersee-Museums in Bremen, in ihrem Amt bestätigt.
Köhne ist seit 2010 Mitglied des Vorstands des Deutschen Museumsbunds. Er studierte Klassische Archäologie, Alte Geschichte und Christliche Archäologie in Bonn und Heidelberg. Zu seinen beruflichen Stationen gehörte auch das Rheinische Landesmuseum Trier.
"Im Fokus steht für mich die Stärkung der Kulturellen Bildung. Alle Menschen haben ein Recht darauf, daran Teil zu haben – hier kann unsere vielfältige, gut vernetzte Museumslandschaft einen zentralen Beitrag leisten. Die Bildungspolitik könnte dieses große Potential sicher noch stärker nutzen. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass die Museen weiter so ausgestattet werden, dass sie ihren Auftrag auch erfüllen können. Dazu gehört, dass die Arbeit am Museum angemessen vergütet wird", sagte Köhne nach seiner Wahl.
Der neue Vorstand des Deutschen Museumsbundes, der auf eine Amtszeit von vier Jahren gewählt wird, besteht weiterhin aus: Dr. Christina Haak (Staatliche Museen zu Berlin), Gregor Isenbort (DASA-Arbeitswelt-Ausstellung, Dortmund), Robert Kirchmaier (Bayerische Staatsgemäldesammlungen München), Dr. Susanne Köstering (Museumsverband Brandenburg e.V.), Dr. Ulrike Lorenz (Kunsthalle Mannheim), Ulrike Stottrop (Stiftung Ruhr Museum Essen), Dr. Gabriele Uelsberg (LVR- LandesMuseum Bonn) und Jan Warnecke, Landesmuseum Württemberg, Stuttgart). Fotocopyright: Brieger
Yvonne Wodzak 07.05.2014










