
Prof. Dr. Michael Göring (l.) ist neuer Vorstandsvorsitzender des Bundesverband Deutscher Stiftungen. Zu seinem Stellvertreter wurde Prof. Dr. Joachim Rogall gewählt. Foto: Marc Darchinger
Michael Göring leitet Bundesverband Deutscher Stiftungen
Der Bundesverband Deutscher Stiftungen, Berlin, hat am 22. Mai auf dem Deutschen Stiftungstag in Hamburg einen neuen Vorstand gewählt. Prof. Dr. Michael Göring, 57, übernimmt den Vorsitz des Vorstands im Bundesverband Deutscher Stiftungen. Zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden des Gremiums wurde der Stiftungsgeschäftsführer Prof. Dr. Joachim Rogall gewählt. Göring, Vorstandsvorsitzender der "Zeit"-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius in Hamburg, und Rogall, Geschäftsführer der Robert Bosch Stiftung, sind für vier Jahre in das Ehrenamt gewählt.
Göring folgt auf Prof. Dr. Wilhelm Krull, Generalsekretär der Volkswagen Stiftung, der seit 2008 an der Spitze der Gremien des Verbandes stand. Der Bundesverband Deutscher Stiftungen zählt aktuell rund 3.900 Mitglieder und ist damit der größte Stiftungsverband Europas.
Der neue Vorstandsvorsitzende war vor seiner Tätigkeit bei der "Zeit"-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius als geschäftsführendes Vorstandsmitglied (seit 1997) und als Vorstandsvorsitzender (seit 2005) Leiter der Förderabteilung der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung und bei der Studienstiftung des deutschen Volkes. Die Arbeit des Verbandes begleitet er als Gremienmitglied seit 1998.
Joachim Rogall ist seit 2013 Geschäftsführer der Robert Bosch Stiftung; im selben Jahr wurde er erstmals in den Beirat des Bundesverbandes kooptiert. Der habilitierte Historiker Rogall arbeitet seit 1996 in der Robert Bosch Stiftung, zuletzt als Bereichsdirektor Völkerverständigung Mitteleuropa, Südosteuropa, GUS und China. Er ist zudem außerplanmäßiger Professor am Seminar für Osteuropäische Geschichte der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg.
Rebekka Hans 04.06.2014










