
Innocence in Danger startet neue Aufklärungskampagne
750.000 Pädokriminelle sind laut UN und FBI jederzeit online. Eine neue Kampagne von Innocence in Danger, entwickelt von der Berliner Agentur glow communication, will vor Pädokriminellen mit falschen Profilen im Netz warnen. Julia von Weiler, Vorstand von Innocence in Danger sagt dazu: "Ein Hauptbestandteil unserer Aufklärungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen besteht darin, gesundes Misstrauen zu stärken und zu handeln, wenn sich etwas unangenehm oder eigenartig anfühlt. Denn Täter und Täterinnen nutzen die Naivität und das Vertrauen von Kindern und Jugendlichen strategisch aus."
Die Kampagne läuft unter dem Motto 'Guck mal, wer da chattet' als Viralspot und über Anzeigen in verschiedenen Publikationen. glow communication verantwortete Konzept, Skript und Produktion. Außerdem gestaltete und programmierte die Agentur die neue Webseite der Organisation innocenceindanger.de. Die Homepage gibt Jugendlichen Tipps zum richtigen Verhalten im Netz, informiert Erwachsene und Lehrer und hält Unterrichtsmaterialien bereit.
Innocence in Danger wurde 1999 von Homayra Sellier in Paris gegründet. Sie ist eine weltweite Bewegung gegen sexuellen Missbrauch von Kindern und kämpft insbesondere gegen die Verbreitung von Kinderpornographie mittels digitaler Medien. Im September 2003 hat die deutsche Sektion ihre Arbeit aufgenommen.
glow communication arbeitet seit Oktober 2013 für Innocence in Danger. Die Agentur gewann den Kunden in einem Pitch. Die Kampagne wurde komplett inhouse umgesetzt. Zuständig sind Beraterin ist Leah Peschel, Art Direktion Yula Yanenko, Grafiker Benjamin Mohrich, Texter Danny Süßengut sowie Fotograf und Cutter Stefano Benatti. Die Regie verantworteten Georg Polzin und Johannes Krempl.
Rebekka Hans 24.06.2014











