Johannes Fuchs zum Präsidenten des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge gewählt
Johannes Fuchs, Landrat des Rems-Murr-Kreises, ist neuer Präsident des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e.V.. Damit steht erstmals ein Landrat an der Spitze des Verbandes. Zuvor hatte Wilhelm Schmidt, Vorsitzender der Arbeiterwohlfahrt, dieses Amt acht Jahre lang inne.
Der Diplom-Verwaltungswissenschaftler Fuchs ist seit 2002 Landrat des baden-württembergischen Rems-Murr-Kreises. Er ist Vorsitzender des Sozialausschusses des Landkreistages Baden-Württemberg und in dieser Funktion auch Mitglied im Sozialausschuss des Deutschen Landkreistages. Dem Präsidium des Deutschen Vereins gehört Fuchs seit 2011 an.
Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge mit Sitz in Berlin ist eine gemeinsame Plattform von Kommunen und Wohlfahrtsorganisationen für alle Bereiche der sozialen Arbeit und der Sozialpolitik. Er begleitet und gestaltet durch Expertise, Handreichungen und Empfehlungen für die Praxis insbesondere die Kinder- und Jugendhilfe, die Sozialhilfe, die Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II), die Familienpolitik sowie die Pflege und Rehabilitation. Mitglieder des Verbandes sind die Städte, Landkreise und Gemeinden, ihre Spitzenverbände (Deutscher Städtetag, Deutscher Landkreistag, Deutscher Städte- und Gemeindebund), die sechs Wohlfahrtsorganisationen (AWO, Caritas, Diakonisches Werk, der Paritätische, DRK, Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland), die 16 Bundesländer, Hochschulen sowie viele soziale Organisationen.
Yvonne Wodzak 02.10.2014









