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Bayern geben am meisten Geld für Weihnachtsgeschenke aus

Die Deutschen geben dieses Jahr rund 477 Euro für Weihnachtsgeschenke aus. Das ergab eine repräsentative Analyse der FOM Hochschule, für die vom 15. September bis 31. Oktober bundesweit rund 60.000 Menschen ab zwölf Jahren zu ihren Einkaufsplänen befragt wurden.

Dabei kam heraus: Männer zahlen im Schnitt 28 Euro mehr für Weihnachtsgeschenke als Frauen. Die wiederum kaufen ihre Geschenke deutlich früher ein als Männer. Fast jeder zweite Mann wird erst in den zehn Tagen vor Weihnachten aktiv und kümmert sich um den Geschenkekauf. Frauen dagegen beginnen bereits im Herbst mit den ersten Besorgungen.

"Die Kurzfristigkeit der Einkäufe ist sicher ein wesentlicher Grund dafür, dass Männer tendenziell mehr für Präsente ausgeben als Frauen. Sie haben kurz vor den Feiertagen ja kaum noch Zeit, Preise zu vergleichen oder nach Alternativen zu suchen", sagt Studienleiter Prof. Dr. Oliver Gansser.

Bayern investieren mehr als Berliner

Am spendabelsten sind die Bürger im Süden der Republik: Im Postleitzahlgebiet 8 (Großteile Bayerns und Baden-Württemberg) wollen die Menschen mit durchschnittlich 541 Euro deutlich mehr in Weihnachtspräsente investieren als im Postleitzahlgebiet 1 (Berlin / Nordostdeutschland: rund 423 Euro). Bundesweit betrachtet, zahlen die 46- bis 65-Jährigen mit knapp 600 Euro am meisten für Weihnachtsgeschenke.

Während Schüler in Deutschland immerhin rund 154 Euro für Weihnachtsgeschenke einplanen, geben die Befragten mit einem Haushaltsnettoeinkommen von über 5.000 Euro im Schnitt 1.045 Euro aus. Zu den beliebtesten Präsenten zählen Gutscheine, Kosmetik- und Körperpflegeprodukte sowie Bücher und Schreibwaren.

Die FOM-Weihnachtsumfrage steht zum Download bereit.

 

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