Montag, 24. Februar 2020

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Studien

Vorläufige RA Reiseanalyse 2020 veröffentlicht

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Die Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen geht in der Reiseanalyse von 71 Millionen Urlaubsreisen im Jahr 2019 aus; Foto: Sergey/Fotolia
Die Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen geht in der Reiseanalyse von 71 Millionen Urlaubsreisen im Jahr 2019 aus; Foto: Sergey/Fotolia

Der internationale Tourismus wächst weiter. Das ist eines der Ergebnisse der vorläufigen Bilanz der Reiseanalyse, die die Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR) kürzlich veröffentlicht hat. Demnach werde die Zahl der Ankünfte von internationalen Gästen voraussichtlich bei 1,45 Milliarden liegen. Das entspricht einem Wachstum von rund vier Prozent.

Eine ähnliche Entwicklung könnte auch im Deutschlandtourismus verzeichnet werden. Dem Statistischen Bundesamt zufolge ist in den ersten zehn Monaten des Jahres 2019 die Zahl der Gästeübernachtungen im Inland um knapp vier Prozent auf 432 Millionen angestiegen. Die FUR rechnet für das gesamte Jahr mit rund 495 Übernachtungen in Deutschland.

Im Bereich Urlaubsreisen erwartet die Forschungsgemeinschaft eine Nachfrage mit einem Volumen von circa 71 Millionen Urlaubsreisen (+1 % zum Vorjahr) und eine Steigerung der Ausgaben für Urlaubsreisen auf rund 73 Milliarden Euro (+3 % zum Vorjahr).

Prognose für 2020

Die vorläufigen Zahlen stellen gute Voraussetzungen für das aktuelle Jahr dar, auch wenn sich das Gesamtbild der Urlaubsreisen in 2020 wahrscheinlich kaum von 2019 unterscheiden wird – weder bei den Reisezielen noch bei den Reisearten. Die FUR geht davon aus, dass auch im aktuellen Jahr Urlaubsreisen in Deutschland mit etwa 30 Prozent an der Spitze stehen. Darauf folgen Spanien, Italien, die Türkei und Österreich.

Weiterhin ergab die Reiseanalyse 2020 online, die Ende des Jahres 2019 vorgenommen wurde, dass 42 Prozent der Deutschen planen, in diesem Jahr ein Ziel zu besuchen, in dem sie noch nicht gewesen sind.

Topthemen: Nachhaltigkeit und Flugscham

Das Thema Nachhaltigkeit wird für die Menschen in Deutschland und der Welt immer wichtiger. Das stellt den Tourismus vor Herausforderungen. Denn laut Reiseanalyse sind bestimmte Angebote wegen ihrer Emissionen fragwürdig. Doch es gibt bereits Ansätze, die den Tourismus nachhaltiger gestalten.

Seit 2019 ein Begriff, der in Bezug auf den Tourismus bzw. den Urlaub Anwendung findet: Flugscham. Der Analyse zufolge berichten 73 Prozent, dass sie ein mehr oder weniger starkes schlechtes Gewissen wegen der Klimabelastung haben. Allerdings sei nicht mit einer stark sinkenden Zahl von Urlaubsreisen mit dem Flugzeug zu erwarten.

Weitere vorläufige Ergebnisse finden Interessierte hier.



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(al) 22.01.2020


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